muenchenbuehnen.de Theater in München

17. Mai - Donnerstag

10:30 Pumuckl
Das Musical
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

»Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt, niemand was meckt!« Das glaubt zumindest der kleine reimverliebte Kobold mit den roten Haaren, bis er schließlich an einen Leimtopf in Meister Eders Schreinerwerkstatt gerät. Und wenn ein Kobold an etwas Menschlichem kleben bleibt, dann wird er plötzlich sichtbar und muss bei demjenigen leben, der ihn entdeckt. Das ist Koboldsgesetz, und... »Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt, niemand was meckt!« Das glaubt zumindest der kleine reimverliebte Kobold mit den roten Haaren, bis er schließlich an einen Leimtopf in Meister Eders Schreinerwerkstatt gerät. Und wenn ein Kobold an etwas Menschlichem kleben bleibt, dann wird er plötzlich sichtbar und muss bei demjenigen leben, der ihn entdeckt. Das ist Koboldsgesetz, und daran kann auch der Meister Eder nichts ändern und muss sich damit abfinden, dass von nun an nichts mehr so ist, wie es vorher war. Denn für alle anderen Menschen bleibt Pumuckl weiterhin unsichtbar, und Meister Eder muss nun für alles haften, was der kleine Kobold ausheckt. Doch bald schon kann sich der alte Junggeselle ein Leben ohne den liebenswürdigen Quälgeist nicht mehr vorstellen… Pumuckl ist laut und frech, spielt gerne große und kleine Streiche und hält sich an keine Regeln des alltäglichen Miteinanders, kurz: Er macht all die Dinge, die jedes Kind, aber auch jeder Erwachsene, immer wieder gerne tun würde, aber meistens nicht tun darf. Mit dem kleinen Nachfahren der Klabautermänner hat die Münchnerin Ellis Kaut 1962 eine der beliebtesten Figuren der deutschsprachigen Unterhaltungskultur geschaffen. Ob als Hörspiel-, Buch- oder Fernsehserie – Meister Eder und sein Pumuckl eroberten sich zahlreiche Kinderherzen und blieben über viele Generationen bis heute unverändert. Der bekannte Theatermacher und Komponist Franz Wittenbrink bringt zusammen mit Autorin Anne X. Weber und Regisseurin Nicole Claudia Weber das beliebte Zweigespann in einer beschwingten Musicalversion auf die Bühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz und präsentiert ein heiteres Theatervergnügen, auf das sich Jung und Alt freuen darf: »Hurra, Hurra, der Pumuckl ist wieder da« – das reimt sich, und alles, was sich reimt, ist gut!   Medienpartner der Produktion weiter lesen weniger

19:00 Don Karlospremiere
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer... Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer gewesen ist, wie gefährlich gerade hehre Ziele sind. weiter lesen weniger

20:00 Philipp Lahm
von Michel Decar
Residenztheater

Spielort: Marstall

Robert Gerloff

Promiskuität, Koks und Swimmingpool – voll 80er. Mit einem Porsche 50 km/h fahren, das ist die wahre Kunst. Der Erregungsgesellschaft mit Regungslosigkeit trotzen, der Ungeduld mit Gleichmut, dem Chaos mit wohltuender Langeweile. Wem nun in unseren Breiten gelingt solch eine quasi epikureisch-stoische Lebensform, wer ist unser größtes Vorbild und zweitliebster Nachbar? Es gibt nur einen – Philipp... Promiskuität, Koks und Swimmingpool – voll 80er. Mit einem Porsche 50 km/h fahren, das ist die wahre Kunst. Der Erregungsgesellschaft mit Regungslosigkeit trotzen, der Ungeduld mit Gleichmut, dem Chaos mit wohltuender Langeweile. Wem nun in unseren Breiten gelingt solch eine quasi epikureisch-stoische Lebensform, wer ist unser größtes Vorbild und zweitliebster Nachbar? Es gibt nur einen – Philipp Lahm. weiter lesen weniger

20:00 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

18. Mai - Freitag

17:36 Playing :: Karlstadt
Eine szenische Installation von Bernhard Mikeska + Alexandra Althoff + Lothar Kittstein (RAUM+ZEIT)
Residenztheater

Spielort: Marstall

Bernhard Mikeska

An der Münchner Prinzregentenbrücke wird eine Frau aus der Isar gezogen. In der Chronik der "Selbstmordversuche 1935" wird sie als Nr. 83 aufgeführt: Liesl Karlstadt. Auf der Bühne wie im Leben spielt die Komikerin die Rolle der belastbaren, ausgleichenden Partnerin an der Seite von Karl Valentin. Während Valentin als Selbstdarsteller der eigenen Vertracktheit hervortritt, verschwindet Karlstadt... An der Münchner Prinzregentenbrücke wird eine Frau aus der Isar gezogen. In der Chronik der "Selbstmordversuche 1935" wird sie als Nr. 83 aufgeführt: Liesl Karlstadt. Auf der Bühne wie im Leben spielt die Komikerin die Rolle der belastbaren, ausgleichenden Partnerin an der Seite von Karl Valentin. Während Valentin als Selbstdarsteller der eigenen Vertracktheit hervortritt, verschwindet Karlstadt virtuos in einer Vielzahl von Rollen. Meist schlüpft sie in ein groteskes Mannskostüm. weiter lesen weniger

19:00 Don Karlos
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer... Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer gewesen ist, wie gefährlich gerade hehre Ziele sind. weiter lesen weniger

19:30 Don Pasquale
Komische Oper
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

165 Minuten

Hoch geht es her, wenn ein alter Hagestolz heiratet. Eigentlich soll die Hochzeit nur dazu dienen, dem Neffen Ernesto das Erbe zu vermiesen. Doch Don Pasquales Hausarzt Dr. Malatesta ist dummerweise auf Ernestos Seite und engagiert seine Nichte Norina als falsche Braut, die dem alten Onkel ganz gehörig die Hölle heiß macht. Innerhalb von kaum elf Tagen hatte Gaetano Donizetti die... Hoch geht es her, wenn ein alter Hagestolz heiratet. Eigentlich soll die Hochzeit nur dazu dienen, dem Neffen Ernesto das Erbe zu vermiesen. Doch Don Pasquales Hausarzt Dr. Malatesta ist dummerweise auf Ernestos Seite und engagiert seine Nichte Norina als falsche Braut, die dem alten Onkel ganz gehörig die Hölle heiß macht. Innerhalb von kaum elf Tagen hatte Gaetano Donizetti die Oper als Auftragswerk für das Pariser Théâtre-Italien auf ein zusammen mit Giovanni Ruffini erstelltes Libretto komponiert, das wiederum auf einer Vorlage von Angelo Anelli beruht. Das Publikum liebte die Musik von praller Komik im Stile der Commedia dell’arte bis hin zu wunderschön lyrischen Momenten sofort und hatte seinen Spaß mit der altbekannten Geschichte vom alten Grantler, der von einer jungen Frau erbarmungslos an der Nase herumgeführt wird. Schnell verbreitete sich das humorvolle Stück über die Bühnen der Welt. In der erfolgreichen Inszenierung von Brigitte Fassbaender ist der schrullige Alte am Gärtnerplatztheater zu erleben! weiter lesen weniger

20:00 Der Geldkomplex
von Videoschnipselkünstler Jürgen Kuttner und Puppenspielerin Suse Wächter nach Motiven von Franziska Gräfin zu Reventlow
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie: Jürgen Kuttner

Zwischen Finanzkrisen, EU-Rettungsfonds, Immobilienblasen und Dispo-Kredit entführt die Inszenierung von Videoschnipselkünstler Jürgen Kuttner und Puppenspielerin Suse Wächter in ein Sanatorium, das keine Rettung bietet. Mit von der Partie sind ein paar nicht immer zahlungsfähige Puppen. Moneten. Moos. Piepen.

20:00 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

19. Mai - Samstag

17:30 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

19:00 DON GIOVANNI
Oper
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte... Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken. Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und  ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires. DON GIOVANNI in den sozialen Medien #GPTdongiovanni weiter lesen weniger

19:30 Phädras Nacht
Ein Projekt von Albert Ostermaier + Martin Kušej
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

Viel zu lange schon hat der Krieg in Afghanistan Phädra den Mann geraubt, so dass Wahn und Verlangen aus ihr ein haltlos süchtiges Wesen gemacht haben. Phädra säuft. Phädra weint um Theseus. Phädra wütet. Hippolyt, den Flüchtling, den Theseus ihr als Boten, als Sohn und geschundene Seele anvertraut, will die liebeskranke Frau erobern, ohne Rücksicht darauf, dass nicht sie es ist, die der geschenkte... Viel zu lange schon hat der Krieg in Afghanistan Phädra den Mann geraubt, so dass Wahn und Verlangen aus ihr ein haltlos süchtiges Wesen gemacht haben. Phädra säuft. Phädra weint um Theseus. Phädra wütet. Hippolyt, den Flüchtling, den Theseus ihr als Boten, als Sohn und geschundene Seele anvertraut, will die liebeskranke Frau erobern, ohne Rücksicht darauf, dass nicht sie es ist, die der geschenkte Sohn begehrt, sondern ihre Tochter Aricia. weiter lesen weniger

21:00 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

20. Mai - Sonntag

14:30 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

18:00 Im weissen Rössl
Singspiel
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

150 Minuten

Im schönen Salzkammergut ist Oberkellner Leopold in Herzensnöten: Seine Chefin, die burschikose »Rössl«-Wirtin, hat es ihm angetan. Doch bis es zum Happy End kommt, braucht es dann schon den Kaiser! Ende der 1920er Jahre gab Regisseur und Produzent Erik Charell eine Bearbeitung des Alt-Berliner Lustspiels »Im weißen Rössl« zu einer frivol-komischen... Im schönen Salzkammergut ist Oberkellner Leopold in Herzensnöten: Seine Chefin, die burschikose »Rössl«-Wirtin, hat es ihm angetan. Doch bis es zum Happy End kommt, braucht es dann schon den Kaiser! Ende der 1920er Jahre gab Regisseur und Produzent Erik Charell eine Bearbeitung des Alt-Berliner Lustspiels »Im weißen Rössl« zu einer frivol-komischen Melange aus Schwank, Operette und Revue in Auftrag. Ralph Benatzky und er stellten dafür aus eigenem und historischem Material sowie Einlagen berühmter zeitgenössischer Schlagerkomponisten eine bunte Partitur zusammen, die mit Titeln wie »Mein Liebeslied muss ein Walzer sein«, »Die ganze Welt ist himmelblau« oder »Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist« aufwarten kann, und landeten damit bei der Uraufführung 1930 im Berliner Großen Schauspielhaus einen Sensationserfolg, auf dessen Fährten das längst zum Kult gewordene Stück bis heute ungebremst weitergaloppiert! weiter lesen weniger

18:30 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

19:30 Die Räuber
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: Ulrich Rasche

Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sich selbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt... Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sich selbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt allemal ihren Untergang. weiter lesen weniger

21. Mai - Montag

18:00 DON GIOVANNI
Oper
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte... Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken. Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und  ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires. DON GIOVANNI in den sozialen Medien #GPTdongiovanni weiter lesen weniger

19:00 Die Räuber
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: Ulrich Rasche

Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sich selbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt... Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sich selbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt allemal ihren Untergang. weiter lesen weniger

22. Mai - Dienstag

17:36 Playing :: Karlstadt
Eine szenische Installation von Bernhard Mikeska + Alexandra Althoff + Lothar Kittstein (RAUM+ZEIT)
Residenztheater

Spielort: Marstall

Bernhard Mikeska

An der Münchner Prinzregentenbrücke wird eine Frau aus der Isar gezogen. In der Chronik der "Selbstmordversuche 1935" wird sie als Nr. 83 aufgeführt: Liesl Karlstadt. Auf der Bühne wie im Leben spielt die Komikerin die Rolle der belastbaren, ausgleichenden Partnerin an der Seite von Karl Valentin. Während Valentin als Selbstdarsteller der eigenen Vertracktheit hervortritt, verschwindet Karlstadt... An der Münchner Prinzregentenbrücke wird eine Frau aus der Isar gezogen. In der Chronik der "Selbstmordversuche 1935" wird sie als Nr. 83 aufgeführt: Liesl Karlstadt. Auf der Bühne wie im Leben spielt die Komikerin die Rolle der belastbaren, ausgleichenden Partnerin an der Seite von Karl Valentin. Während Valentin als Selbstdarsteller der eigenen Vertracktheit hervortritt, verschwindet Karlstadt virtuos in einer Vielzahl von Rollen. Meist schlüpft sie in ein groteskes Mannskostüm. weiter lesen weniger

19:30 Im weissen Rössl
Singspiel
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

150 Minuten

Im schönen Salzkammergut ist Oberkellner Leopold in Herzensnöten: Seine Chefin, die burschikose »Rössl«-Wirtin, hat es ihm angetan. Doch bis es zum Happy End kommt, braucht es dann schon den Kaiser! Ende der 1920er Jahre gab Regisseur und Produzent Erik Charell eine Bearbeitung des Alt-Berliner Lustspiels »Im weißen Rössl« zu einer frivol-komischen... Im schönen Salzkammergut ist Oberkellner Leopold in Herzensnöten: Seine Chefin, die burschikose »Rössl«-Wirtin, hat es ihm angetan. Doch bis es zum Happy End kommt, braucht es dann schon den Kaiser! Ende der 1920er Jahre gab Regisseur und Produzent Erik Charell eine Bearbeitung des Alt-Berliner Lustspiels »Im weißen Rössl« zu einer frivol-komischen Melange aus Schwank, Operette und Revue in Auftrag. Ralph Benatzky und er stellten dafür aus eigenem und historischem Material sowie Einlagen berühmter zeitgenössischer Schlagerkomponisten eine bunte Partitur zusammen, die mit Titeln wie »Mein Liebeslied muss ein Walzer sein«, »Die ganze Welt ist himmelblau« oder »Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist« aufwarten kann, und landeten damit bei der Uraufführung 1930 im Berliner Großen Schauspielhaus einen Sensationserfolg, auf dessen Fährten das längst zum Kult gewordene Stück bis heute ungebremst weitergaloppiert! weiter lesen weniger

19:30 Junk
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Tina Lanik

von Ayad Akhtar, Deutsch von Michael Raab

23. Mai - Mittwoch

19:30 Im weissen Rössl
Singspiel
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

150 Minuten

Im schönen Salzkammergut ist Oberkellner Leopold in Herzensnöten: Seine Chefin, die burschikose »Rössl«-Wirtin, hat es ihm angetan. Doch bis es zum Happy End kommt, braucht es dann schon den Kaiser! Ende der 1920er Jahre gab Regisseur und Produzent Erik Charell eine Bearbeitung des Alt-Berliner Lustspiels »Im weißen Rössl« zu einer frivol-komischen... Im schönen Salzkammergut ist Oberkellner Leopold in Herzensnöten: Seine Chefin, die burschikose »Rössl«-Wirtin, hat es ihm angetan. Doch bis es zum Happy End kommt, braucht es dann schon den Kaiser! Ende der 1920er Jahre gab Regisseur und Produzent Erik Charell eine Bearbeitung des Alt-Berliner Lustspiels »Im weißen Rössl« zu einer frivol-komischen Melange aus Schwank, Operette und Revue in Auftrag. Ralph Benatzky und er stellten dafür aus eigenem und historischem Material sowie Einlagen berühmter zeitgenössischer Schlagerkomponisten eine bunte Partitur zusammen, die mit Titeln wie »Mein Liebeslied muss ein Walzer sein«, »Die ganze Welt ist himmelblau« oder »Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist« aufwarten kann, und landeten damit bei der Uraufführung 1930 im Berliner Großen Schauspielhaus einen Sensationserfolg, auf dessen Fährten das längst zum Kult gewordene Stück bis heute ungebremst weitergaloppiert! weiter lesen weniger

19:30 Kinder der Sonne
von Maxim Gorki Deutsch von Ulrike Zemme
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

David Bösch

"Kinder der Sonne" hat Gorki im Gefängnis geschrieben, nachts, mit Sondergenehmigung der Behörden. Er war nach dem sogenannten Petersburger Blutsonntag inhaftiert worden, der schließlich zur Russischen Revolution von 1905 führen sollte. In einer Art Gefängnis kann man sich auch die Figuren in seinem dritten Stück vorstellen, auch wenn es in diesem Fall aber eine großzügige Altbauwohnung.

20:00 Howl
Eine amerikanische Traummaschine von Allen Ginsberg Deutsch von Carl Weissner
Residenztheater

Spielort: Marstall

"Howl" sollte 1957 ein Gerichtsverfahren wegen Obszönität überstehen, das der zuständige Richter Horn mit den Worten "Ich glaube nicht, dass sich 'Howl' kein gesellschaftlicher Wert zugutehalten lässt" zugunsten der Kunstfreiheit entschied. Die zu diesem Zeitpunkt bereits berüchtigte Rebellenkünstlergruppe um Kerouac, Ginsberg und Burroughs, die als Beat Generation in die Geschichte eingehen... "Howl" sollte 1957 ein Gerichtsverfahren wegen Obszönität überstehen, das der zuständige Richter Horn mit den Worten "Ich glaube nicht, dass sich 'Howl' kein gesellschaftlicher Wert zugutehalten lässt" zugunsten der Kunstfreiheit entschied. Die zu diesem Zeitpunkt bereits berüchtigte Rebellenkünstlergruppe um Kerouac, Ginsberg und Burroughs, die als Beat Generation in die Geschichte eingehen sollte, hatte mit "Howl" ihren literarischen Kronzeugen gefunden. weiter lesen weniger

20:00 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

24. Mai - Donnerstag

18:00 Pumuckl
Das Musical
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

»Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt, niemand was meckt!« Das glaubt zumindest der kleine reimverliebte Kobold mit den roten Haaren, bis er schließlich an einen Leimtopf in Meister Eders Schreinerwerkstatt gerät. Und wenn ein Kobold an etwas Menschlichem kleben bleibt, dann wird er plötzlich sichtbar und muss bei demjenigen leben, der ihn entdeckt. Das ist Koboldsgesetz, und... »Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt, niemand was meckt!« Das glaubt zumindest der kleine reimverliebte Kobold mit den roten Haaren, bis er schließlich an einen Leimtopf in Meister Eders Schreinerwerkstatt gerät. Und wenn ein Kobold an etwas Menschlichem kleben bleibt, dann wird er plötzlich sichtbar und muss bei demjenigen leben, der ihn entdeckt. Das ist Koboldsgesetz, und daran kann auch der Meister Eder nichts ändern und muss sich damit abfinden, dass von nun an nichts mehr so ist, wie es vorher war. Denn für alle anderen Menschen bleibt Pumuckl weiterhin unsichtbar, und Meister Eder muss nun für alles haften, was der kleine Kobold ausheckt. Doch bald schon kann sich der alte Junggeselle ein Leben ohne den liebenswürdigen Quälgeist nicht mehr vorstellen… Pumuckl ist laut und frech, spielt gerne große und kleine Streiche und hält sich an keine Regeln des alltäglichen Miteinanders, kurz: Er macht all die Dinge, die jedes Kind, aber auch jeder Erwachsene, immer wieder gerne tun würde, aber meistens nicht tun darf. Mit dem kleinen Nachfahren der Klabautermänner hat die Münchnerin Ellis Kaut 1962 eine der beliebtesten Figuren der deutschsprachigen Unterhaltungskultur geschaffen. Ob als Hörspiel-, Buch- oder Fernsehserie – Meister Eder und sein Pumuckl eroberten sich zahlreiche Kinderherzen und blieben über viele Generationen bis heute unverändert. Der bekannte Theatermacher und Komponist Franz Wittenbrink bringt zusammen mit Autorin Anne X. Weber und Regisseurin Nicole Claudia Weber das beliebte Zweigespann in einer beschwingten Musicalversion auf die Bühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz und präsentiert ein heiteres Theatervergnügen, auf das sich Jung und Alt freuen darf: »Hurra, Hurra, der Pumuckl ist wieder da« – das reimt sich, und alles, was sich reimt, ist gut!   Medienpartner der Produktion weiter lesen weniger

19:30 Jagdszenen aus Niederbayern
von Martin Sperr
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

In seinem Erstlingsstück, entstanden zwischen 1962 und 1965, schreibt Martin Sperr über eine Dorfgemeinschaft in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Diese richtet sich gegen alle, die sich nicht der Norm anpassen können oder wollen. Die Bäuerin Maria, die mit ihrem Knecht Volker zusammenlebt, nachdem ihr Mann nicht aus dem Krieg zurückkam, wird als Schandfleck angesehen. Ihr Sohn Rovo gilt als Dorftrottel,... In seinem Erstlingsstück, entstanden zwischen 1962 und 1965, schreibt Martin Sperr über eine Dorfgemeinschaft in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Diese richtet sich gegen alle, die sich nicht der Norm anpassen können oder wollen. Die Bäuerin Maria, die mit ihrem Knecht Volker zusammenlebt, nachdem ihr Mann nicht aus dem Krieg zurückkam, wird als Schandfleck angesehen. Ihr Sohn Rovo gilt als Dorftrottel, das Mädchen Tonka als die Dorfhure. Als Abram, der wegen Homosexualität eine Haftstrafe verbüßt hat, zurückkommt, bietet sich eine neue Zielscheibe. Die Situation verschärft sich drastisch, als Tonka behauptet, von Abram geschwängert worden zu sein, und er sie aus Panik ersticht. weiter lesen weniger

20:00 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

Impressum - Über diese Seite