muenchenbuehnen.de Theater in München

20. Mai - Samstag

18:30 Macbeth
von William Shakespeare
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Andreas Kriegenburg

Ein Mann auf dem Hochplateau der Gesellschaft, mit Ehrgeiz, genügend Begabung und liebender Ehefrau bedacht, um ein maßvoll besonderes Leben zu führen. Macbeth heißt dieser Mann, er hat König Duncan von Schottland in der Schlacht den verräterischen Than von Cawdor und die Norweger vom Hals geschafft. Sein Weg kann nur nach oben führen, wenn er keine großen Fehler macht, die Zeit wird es fügen.... Ein Mann auf dem Hochplateau der Gesellschaft, mit Ehrgeiz, genügend Begabung und liebender Ehefrau bedacht, um ein maßvoll besonderes Leben zu führen. Macbeth heißt dieser Mann, er hat König Duncan von Schottland in der Schlacht den verräterischen Than von Cawdor und die Norweger vom Hals geschafft. Sein Weg kann nur nach oben führen, wenn er keine großen Fehler macht, die Zeit wird es fügen. Doch dann trifft er drei Hexen, die ihm eine Beförderung und den Königstitel prophezeien – und als die Beförderung auf der Stelle eintrifft, wird aus dem Spuk eine mörderische Karriereanleitung. weiter lesen weniger

21. Mai - Sonntag

16:00 Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie
von Stefano Massini
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie: Marius von Mayenburg

Im Jahr 2008 meldet die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an und wird so zum Symbol eines ungezügelten Kapitalismus – der größte Unternehmenscrash in der US-Geschichte erschüttert die internationalen Finanzmärkte. Vor diesem aufsehenerregenden Ende steht eine 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration von drei jüdischen Brüdern aus dem bayerischen Rimpar beginnt.

19:00 Mensch Meier
von Franz Xaver Kroetz
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie: David Bösch

Franz Xaver Kroetz skizziert in pointierten Alltagsszenen eine Familie, die zwischen Abstiegsangst und Aufbruchsstimmung, zwischen imaginierter und realer Identitätssuche zerbricht.

22. Mai - Montag

20:00 Glaube Liebe Hoffnung
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: David Bösch

Elisabeth möchte ihre Leiche verkaufen. Denn sie braucht dringend Geld für einen Wandergewerbeschein,ohne den kann sie nicht arbeiten – ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld kein Wandergewerbeschein. Das Anatomische Institut hat Leichen genug, doch der Präparator leiht ihr die nötigen 150 Mark. Als aber herauskommt, dass sie mit seinem Geld eine Strafe abbezahlt und sich von Frau Prantl dieselbe Summe... Elisabeth möchte ihre Leiche verkaufen. Denn sie braucht dringend Geld für einen Wandergewerbeschein,ohne den kann sie nicht arbeiten – ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld kein Wandergewerbeschein. Das Anatomische Institut hat Leichen genug, doch der Präparator leiht ihr die nötigen 150 Mark. Als aber herauskommt, dass sie mit seinem Geld eine Strafe abbezahlt und sich von Frau Prantl dieselbe Summe geliehen hat, wirft man ihr Betrug vor und steckt sie ins Gefängnis. Dass sie die Strafe nur bekommen hat, weil sie ohne Wandergewerbeschein gearbeitet hat, interessiert niemanden. Gesetz ist Gesetz und Mitgefühl ein Luxus, den man sich nicht leisten kann. Tapfer hält Elisabeth an der Hoffnung fest, dass auch ihr einmal ein kleines bisschen Glück zusteht, und wieder auf freiem Fuß verspricht sie sich vom Polizisten Alfons Klostermeyer nicht nur traute Zweisamkeit, sondern auch ein sicheres Einkommen. Doch kaum dass Alfons von ihrer Vorstrafe erfährt, trennt er sich und überlässt Elisabeth ihrem Schicksal. Horváths „kleiner Totentanz“, 1932 nach einer Idee des Münchner Gerichtsreporters Lukas Kristl verfasst, seziert eine rücksichtslose Gesellschaft, deren Verhalten von Selbstsucht sowie einem unerschütterlichen Glauben an die Integrität der Instanzen geprägt ist und die an ihrer eigenen, allzu bequemen Passivität erstickt. weiter lesen weniger

20:00 Mauser
von Heiner Müller
Residenztheater

Spielort: Marstall

Oliver Frljić

"Wofür sind wir bereit zu töten? Oder besser, wofür sind wir bereit zu sterben? Beide Fragen sind in Heiner Müllers 'Mauser' so präsent, wie sie in der gegenwärtigen westeuropäischen Gesellschaft abwesend sind. Es ist nicht zulässig, über Gewalt als Mittel zur Veränderung der sozialen Verhältnisse nachzudenken, unterdessen ist die Gewalt das wesentliche Instrument zur Aufrechterhaltung der... "Wofür sind wir bereit zu töten? Oder besser, wofür sind wir bereit zu sterben? Beide Fragen sind in Heiner Müllers 'Mauser' so präsent, wie sie in der gegenwärtigen westeuropäischen Gesellschaft abwesend sind. Es ist nicht zulässig, über Gewalt als Mittel zur Veränderung der sozialen Verhältnisse nachzudenken, unterdessen ist die Gewalt das wesentliche Instrument zur Aufrechterhaltung der bestehenden sozialen Ordnung." (Oliver Frljić) weiter lesen weniger

24. Mai - Mittwoch

20:00 Antigone
von Sophokles
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Hans Neuenfels

Der Bürgerkrieg, der ein Bruderkrieg war, ist vorüber. Nachdem sich Eteokles und Polyneikes, die Söhne des Ödipus, im Kampf um die Macht gegenseitig erschlagen haben, hat Kreon den Thron besetzt. Das Zwei­deutige der Geschichte ist dem neuen Macht­haber unheimlich. Um sich Geltung zu verschaffen, erlässt er ein Gesetz, demzufolge der eine Bruder bestattet werden soll, der andere nicht.

25. Mai - Donnerstag

18:30 Macbeth
von William Shakespeare
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Andreas Kriegenburg

Ein Mann auf dem Hochplateau der Gesellschaft, mit Ehrgeiz, genügend Begabung und liebender Ehefrau bedacht, um ein maßvoll besonderes Leben zu führen. Macbeth heißt dieser Mann, er hat König Duncan von Schottland in der Schlacht den verräterischen Than von Cawdor und die Norweger vom Hals geschafft. Sein Weg kann nur nach oben führen, wenn er keine großen Fehler macht, die Zeit wird es fügen.... Ein Mann auf dem Hochplateau der Gesellschaft, mit Ehrgeiz, genügend Begabung und liebender Ehefrau bedacht, um ein maßvoll besonderes Leben zu führen. Macbeth heißt dieser Mann, er hat König Duncan von Schottland in der Schlacht den verräterischen Than von Cawdor und die Norweger vom Hals geschafft. Sein Weg kann nur nach oben führen, wenn er keine großen Fehler macht, die Zeit wird es fügen. Doch dann trifft er drei Hexen, die ihm eine Beförderung und den Königstitel prophezeien – und als die Beförderung auf der Stelle eintrifft, wird aus dem Spuk eine mörderische Karriereanleitung. weiter lesen weniger

19:00 Der Schweinestall
von Pier Paolo Pasolini
Residenztheater

Spielort: Marstall

„Der Schweinestall“, 1966 verfasst, spielt im industrialisierten Teil Nachkriegsdeutschlands, in der Villa des mächtigen Industriellen Klotz, dessen Wohlstand sich auf der Waffenfabrik seines Vaters gründet. Sein Sohn Julian wird von ihm als missraten angesehen, weil er nach bürgerlichen Vorstellungen von Bildung und Erfolg nichts auf die Reihe kriegt. Aber auch in der nonkonformistischen Welt... „Der Schweinestall“, 1966 verfasst, spielt im industrialisierten Teil Nachkriegsdeutschlands, in der Villa des mächtigen Industriellen Klotz, dessen Wohlstand sich auf der Waffenfabrik seines Vaters gründet. Sein Sohn Julian wird von ihm als missraten angesehen, weil er nach bürgerlichen Vorstellungen von Bildung und Erfolg nichts auf die Reihe kriegt. Aber auch in der nonkonformistischen Welt der Studentenbewegung jener Jahre, vertreten durch die Freundin Ida, die er nicht an sich heranlässt, findet Julian keine Heimat. weiter lesen weniger

27. Mai - Samstag

19:30 Rückkehr in die Wüste
von Bernard-Marie Koltès Deutsch von Simon Werle
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Amélie Niermeier

Für den Industriellen Adrien Serpenoise ist der Boden unter seinen Füßen der "Mittelpunkt der Welt". Er erklärt sein Beharren auf allem Vertrauten und Nationalen seinem Sohn Mathieu, den er hinter den Mauern des Familienbesitzes vor fremden Gefahren verborgen hält. Doch Mathieu will die Wüste der französischen Provinz verlassen. Sein Cousin Edouard hat ihm von Algerien und dem Krieg erzählt. Für den Industriellen Adrien Serpenoise ist der Boden unter seinen Füßen der "Mittelpunkt der Welt". Er erklärt sein Beharren auf allem Vertrauten und Nationalen seinem Sohn Mathieu, den er hinter den Mauern des Familienbesitzes vor fremden Gefahren verborgen hält. Doch Mathieu will die Wüste der französischen Provinz verlassen. Sein Cousin Edouard hat ihm von Algerien und dem Krieg erzählt. weiter lesen weniger

20:00 Mauser
von Heiner Müller
Residenztheater

Spielort: Marstall

Oliver Frljić

"Wofür sind wir bereit zu töten? Oder besser, wofür sind wir bereit zu sterben? Beide Fragen sind in Heiner Müllers 'Mauser' so präsent, wie sie in der gegenwärtigen westeuropäischen Gesellschaft abwesend sind. Es ist nicht zulässig, über Gewalt als Mittel zur Veränderung der sozialen Verhältnisse nachzudenken, unterdessen ist die Gewalt das wesentliche Instrument zur Aufrechterhaltung der... "Wofür sind wir bereit zu töten? Oder besser, wofür sind wir bereit zu sterben? Beide Fragen sind in Heiner Müllers 'Mauser' so präsent, wie sie in der gegenwärtigen westeuropäischen Gesellschaft abwesend sind. Es ist nicht zulässig, über Gewalt als Mittel zur Veränderung der sozialen Verhältnisse nachzudenken, unterdessen ist die Gewalt das wesentliche Instrument zur Aufrechterhaltung der bestehenden sozialen Ordnung." (Oliver Frljić) weiter lesen weniger

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